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Mein langer Weg von Harald zu Harumi Michelle Lebensweg einer Frau, die nicht als Frau geboren wurde (und ich bin jetzt endlich fast am Ziel) Guten Tag,
ich freue mich, dass ich Sie mit der Startseite meiner Homepage neugierig auf dieses für viele Mitbürger meist unbekannte oder sogar abstoßende Thema machen konnte. Seit den Übertragungen aus dem Dschungelkamp, 4. Staffel (Jan. 2009), auf RTL ist diese Thematik doch schon eher Gesprächsstoff in der Bevölkerung geworden. Die Teilnahme der transsexuellen Lorielle London an diesem Camp und die Veröffentlichung über Fernsehen und Internet haben dies erreicht. (Die immer wieder aufflackernde Diskussion, ob Lorielle nun wirklich transsexuell ist oder nicht, möchte ich hier außen vor lassen.)
Ein nicht transsexueller Mensch kann sich unser Gefühlsleben und auch den Leidensdruck des Im-falschen-Körper-Steckens nur schwer vorstellen und er kann sich schon gar nicht in uns hineinversetzen!!! Das ist keine weise Schlussfolgerung von mir, sondern es ist wirklich so. Die Bewältigung des "Generalangriffs" gegengeschlechtlicher Hormone auf das gesamte "Innenleben" stellt für den Körper Schwerstarbeit dar. Da sind psychische Schwankungen und ein neues Kennenlernen seiner selbst vorprogrammiert.
Haben Sie noch weiter Interesse an diesem Thema, oder jetzt erst recht? Dann erfahren Sie mehr über mich und meinen Weg von Harald, der ich sein sollte, zu Harumi Michelle, die ich bin, und klicken Sie einfach auf das Bild "Einteten". Besteht kein Interesse, klicken Sie bitte auf das Bild "Verlassen".
letzte Änderung 24.08.2010 (siehe Menüleiste nächste Seite) ¤¤¤¤ Ich stand nun das zweite Mal vor dem Ziel und habe gekämpft, um nicht wieder leer auszugehen. Ich bin endlich am Ziel, ich bin nicht nur seelisch, sondern nun auch körperlich eine Frau. Ich bin endlich angekommen, ich bin wirklich eine Frau (natürlich mit biologischen Abstrichen, eine Ganzkörpertransplantation gibt es ja noch nicht)! Das Thema Transsexualität ist ein sehr sensibles Thema und deshalb habe ich auf allen Folgeseiten die Anrede in der Du-Form gewählt, weil ich der Meinung bin, so entsteht ein besseres Gefühl dafür. In der Hoffnung auf Verständnis, Herzlichen Dank! Sollten Sie für das Verstehen der wichtigsten themenbezogenen Begriffe auf den nächsten Seiten noch eine kurze Erklärung wünschen, lesen Sie auf dieser Seite bitte einfach weiter. Am Ende finden Sie nochmals einen Link zu den nächsten Seiten. ¤¤¤¤ Der Begriff Transe wird, meist abwertend, auf folgende Trans-Gruppen angewandt:
Besonders Transsexuelle empfinden dies oft als Beleidigung, während es sich bei Transvestiten immer mehr durchsetzt, diesen Jargon-Begriff anzunehmen. (aus Wikipedia, der Online-Enzyklopädie)
Transsexuelle
Nichtbetroffene
können sich so etwas nur schwer vorstellen, weil es bei ihnen keinen
Widerspruch zwischen dem körperlichen und dem geistigen Geschlecht gibt. Bei
ihnen sind Körpergeschlecht und Identitätsgeschlecht im Einklang – anders
bei Transsexuellen. Schätzungen
zufolge gibt es in Deutschland etwa 80.000 Betroffene, also etwa jeder
Tausendste, nach anderen Informationen genau die Hälfte.
Transidentität
ist ein anderer Begriff für Transsexualität; beide Begriffe haben nichts
mit der sexuellen Orientierung (z.B. Hetero-/ Homosexualität) zu tun. Aufgrund
der Unbekanntheit und des Unwissens in unserer Gesellschaft sind Transidente mit
vielen Vorurteilen und Problemen konfrontiert. Meistens beginnen die Probleme
schon in der Kindheit.
Betroffenen könnte also viel Leid erspart werden, wenn Transidentität schon in
diesem Alter erkannt würde. Wegen der eindeutigen Zuweisung des Identitätsgeschlechts
zum körperlichen Geschlecht bei der Geburt und dem damit verbundenen
Anpassungsdruck finden viele Transidente jedoch erst spät den Weg zur
Selbstverständlichkeit ihrer Geschlechtsidentität. Leider kommt es immer
wieder vor, dass Transidente sich das Leben nehmen, weil sie dem inneren und äußeren
Druck nicht mehr standhalten und nicht den Mut aufbringen, in ihrem Identitätsgeschlecht
zu leben. Haben es Betroffene jedoch geschafft, sich in der Öffentlichkeit zu
outen, verläuft der weitere Weg meistens relativ problemlos. Die
Ursachen für Transidentität sind unklar. Einigkeit unter den Spezialisten für
Transsexualität besteht nur darüber, dass man nur den Körper der Seele so
weit wie möglich angleichen kann, aber nicht umgekehrt – auch wenn dies bis
in die 1970er Jahre immer wieder leidvoll versucht wurde. Um einem häufigen
Missverständnis entgegenzuwirken: Dieser
Wechsel von einem Geschlecht zum anderen geschieht nicht freiwillig; es ist
nichts, wofür man sich entscheiden kann. Transidentität lässt sich nicht
anerziehen oder wegtherapieren! Es
ist jedoch notwendig, sich einem spezialisierten Psychotherapeuten
anzuvertrauen. Dieser kann der betreffenden Person dann Wege und Möglichkeiten
zeigen, mit ihrer Transidentität zu leben und gegebenenfalls medizinische
Schritte einleiten. Darunter fällt die Einnahme gegengeschlechtlicher Hormone,
aber auch Bartepilation (bei Mann-zu-Frau) bzw. Brustamputation (bei Frau-zu-Mann)
und die Genitalangleichende Operation. Die
Änderung von Vornamen und Personenstand sowie deren Offenbarungsverbot ist in
Deutschland vom Transsexuellengesetz (TSG) geregelt.
Transidente (Transsexuelle) sind solche, die eine Geschlechtsumwandlung anstreben. Transidente wurden bisher als Transsexuelle bezeichnet. Sie haben aber eigentlich kein Problem mit ihrer Sexualität, sondern ein Problem mit ihrer geschlechtlichen Identität. Daher wird der ältere Begriff inzwischen seltener benutzt, wenngleich er noch in vielen Lehrbüchern enthalten ist und beide Begriffe oft synonym nebeneinander her gebraucht werden. Transidente haben in ihrer Psyche eine andere Geschlechtsrolle als in ihrem anatomischen Aussehen.
Transgender sind Personen, die wie das andere Geschlecht leben Den Begriff Transgender prägte Virginia Charles Prince in den 1970er Jahren. Die Amerikanerin lebte als Frau und war körperlich Mann. Das Wort wird leider in unklarer Weise oft auch als ein Oberbegriff für all diejenigen Menschen verwendet, die sichtbar aus den klassischen Geschlechts-Rollenzuordnungen ausbrechen. Die bekanntesten damit verbundenen Termini sind die beiden für grundsätzlich unterschiedliche Zusammenhänge stehenden Begriffe Transsexualität und Transvestismus. Doch auch noch einige andere nicht-transsexuelle Menschen, die ständig oder vorwiegend in einer anderen als der ursprünglich zugewiesenen Geschlechtsrolle leben, sind Transgender: Dazu zählen auch Cross-Dresser, bewusst androgyne Menschen, Drag Kings und Drag Queens, aber nur dann, wenn das Überschreiten der Geschlechtsrolle für sie nicht nur als Travestie, einer öffentlich zur Schau gestellten Verkleidungskunst, anzusehen ist. Üblicherweise nicht eingeschlossen (obwohl im Einzelfall die Abgrenzung schwierig sein kann) ist transvestitischer Fetischismus, da der Geschlechtsrollenwechsel hier nur zeitweise, und nur zur sexuellen Stimulation vollzogen wird.
Transsexuelle sind Ex-Transgender
Insbesondere die Unterschiede zwischen Transvestiten und Transidenten sind massiv. Der Versuch, das eigene Geschlecht zu verändern, ist ein seit alterher bekanntes Phänomen. In der Regel besteht bei allen Formen des Transvestismus nicht der Wunsch nach einem vollständigen Wechsel der Geschlechtsrolle. Die Übergänge zur Transidentität können aber in der Praxis fließend sein, da Transsexuelle auf dem Weg nach ihrer Identitätsfindung mitunter in die Transvestitenszene eintauchen. Ein großer Teil der Betroffenen lebt über Jahrzehnte hinweg mit dem in seinen Augen falschen Geschlecht. Ein Teil heiratet sogar und versucht seine Pflicht so gut wie möglich zu erfüllen. Es besteht aber eine tiefe innere Unzufriedenheit mit dem eigenen Geschlecht und sie finden in der gegengeschlechtlichen Sexualität meist wenig oder gar keine Erfüllung. Intensives Cross-Dressing kann den Wunsch des Transidenten nach Geschlechtsveränderung unter Umständen für eine lange Zeit kompensieren, ehe dieser vollständig durchbricht. Wenn der Betreffende sich erst einmal zu dem Entschluss durchgerungen hat, sein Geschlecht umzuwandeln, dann versuchen Transsexuelle oft, diese Operation so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Allerdings gibt es eine Fülle von juristischen, medizinischen und sozialen Barrieren zu überwinden.
Verlauf bei Transidentität Zahlreiche transsexuelle Menschen entwickeln bereits im Vorschulalter das Gefühl, „anders“ zu sein, können dieses oft aber noch nicht konkret zuordnen. Andere berichten, dass sie bereits im Vorschulalter ein Bewusstsein dafür entwickelten, entgegen ihrem körperlichen Geschlecht eigentlich ein Junge bzw. Mädchen zu sein, oder zumindest kein Mädchen bzw. Junge. Gelegentlich tritt dieses Bewusstsein erst in der Pubertät oder im Erwachsenenalter auf. Besonders in diesen Fällen stellt sich die Frage, ob nicht Erinnerungen aus der Kindheit verdrängt wurden. Der von transsexuellen Menschen empfundene psychische Druck nimmt kontinuierlich mit der Zeit zu, besonders während der Pubertät und im jungen Erwachsenenalter. Neben psychosomatischen Krankheiten und verschiedenen anderen psychischen Problemen sind vor allem Depressionen und Drogenmissbrauch eine häufige Folge. Die meisten Transsexuellen sehen sich früher oder später gezwungen, ihre Umwelt über ihre Transsexualität zu informieren (Outing) und ihre Geschlechterrolle „offiziell“ und permanent zu wechseln. Oft ist der entsprechende Entschluss Ergebnis einer besonderen Krisenphase, die häufig als existenzbedrohend empfunden wird. Der Zeitpunkt, an dem im Einzelfall die jeweiligen psychischen Probleme mit Transsexualismus in Verbindung gebracht werden, ist individuell höchst unterschiedlich. Er hängt u. a. auch mit den verfügbaren Informationen und dem sozialen Klima zusammen, in dem der Betroffene lebt. Insgesamt jedoch sinkt das Durchschnittsalter, in dem Betroffene versuchen, eine medizinische Behandlung zu erreichen, seit Jahren. Unabhängig davon, ob sie als transsexuell erkannt werden, versuchen betroffene Kinder meist, den Erwartungen ihrer Umgebung zu entsprechen und die dem körperlichen Geschlecht entsprechende Geschlechterrolle zu leben. Da der diesbezügliche Druck auf körperlich männliche Transsexuelle im allgemeinen größer ist als der Druck, unter dem körperlich weibliche Betroffene leben, verläuft die typische Entwicklung bei Transmännern und Transfrauen unterschiedlich:
Der Wechsel der Geschlechtsrolle kann, muss aber nicht, zu großen sozialen Problemen führen. Partnerschaften zerbrechen häufig, aber nicht immer. Kinder verkraften den Rollenwechsel eines Elternteils meistens wesentlich besser als erwartet; Ausnahmen sind besonders Kinder in der Pubertät und Kinder, die von außen stark gegen den betroffenen Elternteil beeinflusst werden. Auch der Verlust des Arbeitsplatzes, der früher als so selbstverständlich galt, dass von vorneherein zur eigenen Kündigung geraten wurde, ist wesentlich seltener geworden – unter anderem deshalb, weil der Europäische Gerichtshof die Kündigung eines Menschen wegen eines beabsichtigten Geschlechtsrollenwechsels mittlerweile zur verbotenen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts erklärt hat. Ungeachtet dessen begeben sich selbst die Transsexuellen, die das bisher nicht getan haben, aus Anlass ihres Geschlechtsrollenwechsels in psychologische oder psychotherapeutische Betreuung; denn ohne den Nachweis professioneller Begleitung ist es nahezu unmöglich, die für die Inanspruchnahme medizinischer und juristischer Begleitmaßnahmen erforderlichen Gutachten zu erhalten. In den letzten Jahren steigt die Zahl der Eltern transsexueller Kinder, die deren Transsexualismus als solche erkennen; ebenso steigt die Zahl der Eltern, die mit Akzeptanz anstatt mit Ablehnung reagieren. In diesen Situationen werden zunehmend medizinische Maßnahmen eingesetzt, die den Eintritt der Pubertät verzögern. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich Geschlechtsmerkmale entwickeln, die später nur mit großem Aufwand und oft fragwürdigem Erfolg wieder rückgängig gemacht werden müssten oder nicht mehr rückgängig zu machen sind. Daher wächst auch die Zahl der transsexuellen Menschen, die sich bereits während oder kurz nach der Pubertät zum Wechsel der Geschlechtsrolle entschließen.
Gedanken
dazu Was eine weitere Studie,
eine von vielen, die schon vorher veröffentlicht wurden und zum selben Ergebnis
gekommen sind, eigentlich sagen sollte: Der Satz “Ich bin im falschen Körper
geboren” stimmt. Da das Gehirn das wichtigste Organ ist, ist es auch das
geschlechtsbestimmende. Das
Gehirn sagt der betroffenen Person: Du bist ein Mädchen. Wenn nun so ein Mädchen
geboren wird, und es Penis und Hoden besitzt, ist es deswegen noch lange kein
Junge, sondern eben - und das ist das, was in Deutschland von transphoben
Psychoanalytikern und Gesetzgebung immer noch abgestritten wird - ein gebürtiges
Mädchen. Ein
transsexuelles Mädchen ist kein Junge, der sich “wie ein Mädchen fühlt”,
sondern eben ein Mädchen, dass sich auf Grund ihres zu ihrem Geburtsgeschlecht
gegenläufigen Körpermerkmalen “männlich” fühlt und nicht umgekehrt. Wer
dies versteht, weiß, dass transsexuelle Menschen in Deutschland heute noch
behandelt werden wie Sklaven in den Südstaaten der USA vor einem Jahrhundert,
wie Homosexuelle noch vor Jahrzehnten, wie eben Gruppen, denen man, obwohl sie
sind wie sie sind, auf Grund von Besonderheiten die Menschenrechte abspricht. So
werden transsexuelle Mädchen allen Ernstes in
Deutschland noch als identitätsgestörte Jungs bezeichnet - wollen sie als Mädchen
auch juristisch anerkannt werden, müssen sie dafür tausende Euro ausgeben, um
dann per Gutachter als verrückte Jungs eingestuft zu werden, die “Mädchen
werden wollen”. Vielleicht
sollten sich die gebildeten Menschen darüber einmal Gedanken machen und sich
selbst fragen: Akzeptiere ich transsexuelle Menschen? Wer
sagt, dass er einen Mann als Frau akzeptiert, hat nicht verstanden, dass diese
Frau als Frau geboren wurde - wenn auch mit Penis und Hoden. Denken Sie mal drüber
nach… Ein
überlegenswerter Kommentar zu "Transphobie ― Unwille, transsexuelle
Menschen wahrzunehmen", den ich mal irgendwo gefunden habe:: Es
gibt Mädchen, die mit Penis und Hoden geboren werden. Leider gibt es Menschen,
die diese Mädchen immer noch als Jungs bezeichnen, die eine Identitätsstörung
besitzen und deswegen “Männer wären, die fühlen wie Frauen”. Das ist
Transphobie. Transvestiten finden es erotisch wie das andere Geschlecht auszusehen. Sie
Vagen
Schätzungen zufolge sind etwa fünf Prozent aller Männer Transvestiten, ca.
85% sind heterosexuell. Oftmals gehen sie ihrer "Neigung" ohne Wissen
ihrer Ehefrauen und Freundinnen nach, aus Angst um Ehe oder Partnerschaft. Viele
Frauen wissen aber auch um den Transvestismus ihres Partners und tolerieren
diese Eigenschaft. Weibliche Transvestiten sind seltener bzw. fallen nicht auf,
da man sich an Frauen in maskuliner Kleidung gewöhnt hat.
Noch ein paar Worte zu unserer Gesellschaft: Unsere Gesellschaft tut immer wie tolerant sie sei, doch es wird noch viele Jahre dauern bis unsere Gesellschaft so tolerant ist, wie sie vorgibt zu sein. Erst dann werden Transsexuelle, Transvestiten usw., wie auch Homosexuelle u. a. so unbeschwert leben können, wie sie es eigentlich wünschen.
01.09.2009
Harumi Michelle © H. M. Waßerroth
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