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Lebe DEIN wahres LEBEN, du hast es dir ENDLICH verdient!
~Lebensweg einer Frau, die nicht als Frau geboren wurde~
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Navigation Aufklärende Fragen zur Transsexualität Galerien: Rechtliches: Beleidigung - am Beispiel Verein -
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Heute weiß ich und habe es auch schriftlich, ich wurde als Mädchen mit einem falschen Körper geboren, mit Penis und Hoden. Aus diesem augenscheinlichen Grund "musste" ich folglich männlich sein. Harumi, diesen Namen habe ich mir meiner langsam wachsenden Selbsterkenntnis entsprechend, erst später gegeben. Ich verwende ihn hier aber bereits wegen des besseren Verständnisses von Anfang an. Sie ̶ also Harumi ̶ wollte zwar schon früher öfter raus, aber Harald hat sie da noch nicht so gelassen. Er verstand sie als sein weibliches Abbild, als seine Schwester, eine Frau aus gleichem Fleisch und Blut. Nun bin ich endlich ICH. Behördlich per Gerichtsbeschluss und dann medizinisch durch eine genitalangleichende OP wurde ich auch äußerlich zu Harumi Michelle und lebe akzeptiert als Frau, und natürlich mit einer entsprechend geänderten Geburtsurkunde. Seelisch war ich schon lange angekommen in meiner wahren Identität, aber auf Grund von Unverständnis, teils Ablehnung, auch von einigen Ärzten, vor allem sicherlich aber Unwissenheit der gesamten Problematik Transidentität von "zuständigen" Sachbearbeitern, dauerte die Angleichung nach meinem Empfinden eigentlich zu lange, was allerdings durch die Vorverlegung des OP-Termins dann kompensiert wurde. Ich habe mein Ziel erreicht und bin eine Frau, wenn auch mit transsexueller Vergangenheit. Immer wieder gibt es Fragen nach meinem Namen: Ich mag diesen Namen. Gefunden habe ich ihn durch Buchstabenkombinationen in einem Namenverzeichnis im Internet. Bei ihm stimmen sogar die ersten drei Buchstaben mit meinem alten Namen überein, denn schlecht fand ich ihn ja auch nicht. Harumi (晴海) ist japanischer Herkunft und in Deutschland als weiblicher Vorname zugelassen. Die Silbe 'haru' bedeutet "Frühling" und die Silbe 'mi' am Ende "schön/Schönheit" – also bedeutet der Name "schöner Frühling". Und ich finde das ganz treffend, denn für mich ist mein heutiges Leben wie ein schöner Frühling. Der zweite Vorname Michelle kam erst viel später hinzu.
Wenn auch Harumi nach und nach immer mehr raus wollte, war der Wandel von
Harald in Harumi für mich anfangs doch noch sehr stimmungsabhängig. Ich hatte
mich lange nicht richtig gefunden, war noch auf der Suche nach mir selbst. Auch
mein Selbstverständnis als Frau war längst nicht ausreichend geprägt. Bereits
1998 stand ich zwar schon mal an der Tür zu meinem Identitätswechsel, zur
Transition, hatte aber nicht den Mut und bestimmt auch nicht die Kraft, voll und
ganz dazu zu stehen. Viel zu lange lebte ich in einer Scheinwelt, dass dann der
Wechsel nun so einfach wäre. Wenn sich aber irgendwie die Möglichkeit bot, war
ich Harumi. Die Verwandlung führte dabei auch zu einer inneren Veränderung
–
ich fühlte mich wirklich als Frau. Leider war diese schöne Zeit immer viel zu
schnell vorbei und ich musste das Schauspiel Harald weiterspielen, obwohl ich es
immer weniger wollte. Das ging über viele Jahre halbwegs gut und ich war der
Meinung, dass ich mit diesem Zwiespalt leben kann. Als dann die Spannungen und
der Leidensdruck doch mehr und mehr zu einer schweren Krise führten, Harumi
forderte sich kontinuierlich immer häufiger ein, war schon fast allgegenwärtig,
musste ich mich einem Psychologen anvertrauen. Er hat dann bestätigt, was ich
immer mehr ahnte, mir nur noch nicht so richtig eingestand: Ich lebe im falschen
Körper, ich bin transsexuell, eine Transfrau.
Oft, sehr oft sogar hab ich mir Gedanken gemacht, wo kommt
das her, warum bin gerade ich so, aber es ist eben einfach so. Bei meinem Coming-out hatte ich mich als Crossdresser "verkauft", was mehr eine Schutzbehauptung war, um nicht alle gleich in Ohnmacht fallen zu lassen. Wer hatte auch schon mal näher etwas über Transsexualität bzw. Transidentität erfahren, geschweige denn, mit Betroffenen Kontakt gehabt? Ich glaubte ja selbst viele Jahre, ich sei wahrscheinlich "nur" ein Transvestit und komme damit recht gut klar. Das Crossdressing wurde ein immer wichtigerer Teil meines Lebens, auch schon lange vor meinem Coming-out. Es half mir anfangs bei meinem seelischen Gleichgewicht. Sehr bald merkte ich aber, dass das mal eben Verkleiden bzw. Transvestitsein nicht die Erfüllung war. Tinchen, eine liebe Freundin zu der ich auch heute noch einen engen Kontakt habe, lernte ich kurz nach meinem Coming-out kennen, sagte mir das unmissverständlich auf den Kopf zu: "Du bist kein TV, du bist eine TS!"– und sie hatte ja so Recht, obwohl ich das da noch kategorisch verneinte und mich gegen diesen Gedanken wehrte. Ich habe mich dann weiter mit mir selbst befasst, meine wahren Gefühle wie schon so oft, nun aber entschieden tiefgreifender analysiert und bald dabei festgestellt und langsam auch akzeptiert, im Denken und Fühlen bin ich doch wirklich eine Frau, nur eben eine Transfrau. Während Betroffene im Allgemeinen lange damit beschäftigt sind, wie wohl ihr soziales Umfeld reagieren könnte, hatte ich nach dieser Erkenntnis meine Transidentität einfach zum Fakt erklärt und habe auch heute keine Ängste, offen zu meiner transsexuellen Vergangenheit zu stehen. (Natürlich muss ich das keinem unbedingt auf die Nase binden.) Bei meinem ganzen Auftreten wollte ich eine Frau sein und so verstanden werden. Diese Erkenntnis förderte aber auch den Leidensdruck des Im-falschen-Körper-Steckens. Das Verlangen nach einem Wechsel der Identität und dann auch den Körper zu ändern, stieg enorm. Den eingeschlagenen Weg auch mit Geschlechtsangleichung weitergehen, war folglich die einzige Chance, die mir blieb. Eine Geschlechtsangleichung durch Operation stand für mich lange nicht auf der Tagesordnung, hatte ich anfangs sogar ausgeschlossen. Durch die Gabe gegengeschlechtlicher Hormone verweiblichte sich mein Körper zusehend und dieses Bewusstsein "Ich bin doch eine Frau!" hatte mehr und mehr zugenommen, wurde endlich die Basis für mein Leben. Nun fehlte das entscheidende Etwas zum weiblichen Körpergefühl. Darum auch der Entschluss, und ich hatte ihn mir wahrlich nicht leicht gemacht: Die Ga-OP wird kommen! Ich wünschte es mir sehnlichst, lieber gestern als morgen, und deshalb gab es auch keinen noch so kleinen Abstrich mehr daran. Lieber wollte ich sterben, bevor ich dieses Leben im falschen Körper weiterlebe. Alles schien bestens mit der Vorbereitung zu klappen, nur noch ca. 2 Monate bis zum gewünschten Termin in Berlin. Dann plötzlich Stagnation und die Erkenntnis, 6 Monate vergebens gehofft, gewartet. Nichts ist wirklich geworden! Der meine Transition begleitende Psychologe hatte "keine Zeit" für die Begründung meines Antrages an die Krankenkasse und die Krankenkasse selbst sah sich dadurch nicht veranlasst, meinen Antrag zu bearbeiten. Ich war gebrochen, meine Psyche im freien Fall. Der Leidensdruck hatte ein Ausmaß der Verzweiflung angenommen. Meine Kräfte waren am Ende und Selbstmordgedanken wurden mein ständiger Begleiter. Sehr oft machte ich mir diese Gedanken, meinem Leben ein Ende zu setzen. Doch war mein Leben da nun schon als Frau war viel zu schön, um sich darüber eigentlich Gedanken machen zu müssen. Immer wieder fragte ich mich, warum? Ich habe den Übergang zu meiner weiblichen Identität gesucht und es zugelassen, nun auch eine Frau zu sein. Ich empfinde und fühle mich als Frau. Das Einzige, was mehr als nur belastend war, dass ich diese männliche Hülle noch immer an mir hatte. Darüber täuschten auch nicht die bereits durchgeführten Angleichungsoperationen hinweg: Gesicht und Brust als erste OP, dann Bauch und Taille in einer zweiten und die Vervollkommnung der weiblichen Gesichtszüge in einer späteren dritten und vierten OP. Nur langsam erholte ich mich von diesem Tiefschlag, aber der Leidensdruck, die Diskrepanz zwischen Körper und Seele wuchs weiter ins Unermessliche, fraß mich fast auf. Ich hätte nie gedacht, dass psychischer Schmerz so weh tun kann, das ganze Leben fast bis zum Stillstand lähmt! Ich litt unter schweren Depressionen und kämpfte um mich selbst und um meine Gefühle. Es war ein schwerer, langer Weg. Doch habe ich es geschafft – mit einem Fünkchen Hoffnung habe ich um mein Ziel weitergekämpft, obwohl ich eigentlich schon am Ende meiner Kräfte war. Nach einem erneuten Vorgespräch, diesmal in München, rückte die OP dann ganz langsam wieder mehr in greifbare Nähe, wenn auch die Wartezeit (damals) noch mal ein Jahr sein sollte. Ich würde dann endlich die wohl größte Entscheidung meines Lebens vollziehen können! Auf Grund eines glücklichen Umstandes hatte sich die geplante Wartezeit um fast genau 5 Monate verringert. Diese OP wurde Realität. Die Strapazen und seelische Qualen waren nicht um sonst. Auch der 2. Schritt der genitalen Angleichung, Dr. Schaff in München macht die Ga-OP in zwei Schritten, lag dann hinter mir. Glücklich und zufrieden – vor allem mit mir selbst – konnte ich nun durch mein weiteres Leben gehen. Nichts habe ich bereut, es war nun mal mein Schicksal und am Ende wurde dann doch noch alles gut. Ich bin heute eine Frau! Was ich dabei empfinde, endlich im richtigen Körper mein zu Hause gefunden zu haben, ist wunderschön. Nun bin ich fei und kann auch Dinge tun, die für andere Frauen selbstverständlich sind (z.B. baden gehen). Nicht zuletzt lässt mich das Gefühl, eine vollkommene Frau zu sein, somit sehr viel selbstsicherer in der Öffentlichkeit auftreten. Ich liebe meine Frau und Ehepartnerin, die ihre Harumi Michelle auch akzeptiert wie sie nun mal ist. Sie wünschte sich keine lesbische Ehe, obwohl es ja kaum noch anders war und vor allem, sie hätte es gern gesehen, dass ich diese OP nicht mache. Ich kann sie ja gut verstehen, sie musste hier einen Kraftakt hinlegen, den sie sich nie hätte träumen lassen. Ihr "Ehemann" verschwand immer mehr, Stück für Stück, und ist nun auch äußerlich zu dem was er ja eigentlich ist, zur Frau geworden. Für mich gab es keinen anderen Weg, ohne auf der Strecke zu bleiben. Ich musste diesen Weg gehen, koste es was es wolle. Aber: meine Partnerin ist nun mal heterosexuell, das muss ich akzeptieren, genau so wie ich erwarte, dass man meine Transidentität akzeptiert. Wir beide müssen Zugeständnisse machen und sehr viel Toleranz aufbringen! Trotz Höhen und Tiefen hat es bis jetzt funktioniert. Sie hat sich der für sie völlig neuen und absolut nicht zu erwartenden Situation gestellt und versucht, damit klarzukommen und sie meistert diese "Aufgabe" mit immer mehr Bravour. Nach der Ga-OP hatte sie dann allerdings wieder Probleme mit der nun Realität gewordenen vollen geschlechtlichen Angleichung. Ihren Ehemann Harald gibt es definitiv nicht mehr und die Ehepartnerin Harumi Michelle hat sich seit ihrem Outing auch weiterentwickelt. Sie kleidet sich beispielsweise völlig anders, nicht so bieder, sondern moderner und auch beim Schminken gibt es große Unterschiede. Trotzdem, wir leben heute in einer viel engeren und verständnisvolleren Partnerschaft als vorher, wie ganz feste Freundinnen und wir haben dieses wie auch früher schon alle anderen "Probleme" gemeistert. Großen Anteil daran hat die sehr einfühlsame Betreuung durch die Fachärztin für Psychiatrie, Frau S. Bast in Berlin, bei der ich seit der Ga-OP in Behandlung bin. Meine Ehepartnerin hat mich als Frau an ihrer Seite und in ihrem Leben anerkannt, das ist ein Riesenerfolg. Bleibt zu hoffen, dass alles für uns beide weiterhin so gut ausgeht. Ich wünsche es uns sehr!!! Seit meinem Bekenntnis fand ich ganz neue Bezüge zu meinem Leben, eine neue Sichtweise, die früher teilweise ja auch schon da war, die ich nur – lange unbewusst – unterdrückt hatte bzw. mir nicht getraut hatte, zu leben. Schon in früher Kindheit fragte ich mich immer wieder, warum ich ein Junge geworden bin und wünschte mir, ein Mädchen zu sein. Mein Hobby, die Modelleisenbahn und in diesem Zusammenhang der Modellbahnverein, mein Arrangement darin, wurde unbemerkt mehr und mehr zum Gegenpol. Meine gesamte Freizeit ging dafür drauf. Die vielen Jahre reichte mir ein gelegentliches Frausein zur Kompensation der nicht gelebten wahren Identität. Anzeichen und ein immer größeres Verlangen in den letzten Jahren, das Frausein auch intensiver zu leben, führten mehr und mehr zu meinem Rückzug aus dem aktiven Vereinsleben. Mit diesem Rückzug brach sich die Erkenntnis meiner wahren Identität wie ein Erdbeben Bahn. Trotz Widerwehr, ich versteckte mich ja immer noch hinter der Meinung, meine Empfindungen basieren auf Transvestismus, lernte ich das zu akzeptieren und meinen unbewusst vor mir her geschobenen weiteren Weg endlich zu gehen. Es war eben die einzige Chance, in echtem Frieden mit mir weiter zu leben. Um so mutiger bewältigte ich dann die täglichen Hindernisse und Restriktionen, die einem von Seiten der Gesellschaft in den Weg gelegt werden. Anfänglich suchte ich nach Informationen und nach Solidarität. Ich musste fertig werden mit der Tatsche, dass unsere Gesellschaft noch immer meist überfordert ist mit dieser Thematik. Heute nehme ich wieder mehr Abstand von der "allgemeinen Szene", weil ich einen ganz individuellen Weg weiter zu gehen habe, mit meinen ganz persönlichen Umständen. Ich habe nun ganz zu mir selbst gefunden, zu dem Menschen, den liebe Freundinnen und Freunde bereits schon länger in mir sahen und lieben gelernt haben. Viele neue und wunderbare Freundschaften bereichen mein jetziges Leben. Heute lebe ich den langjährigen Traum von meinem wahren ICH, von dem ich noch vor wenigen Jahren nie geglaubt hätte, dass er überhaupt Wirklichkeit werden könnte. Ich lebe diesen Traum sogar intensiver, als er mir je erschienen war. Es ist wirklich möglich, über seinen eigenen Schatten zu springen. Dies zu tun, habe ich gewagt und es nicht bereut, bis heute nicht!
Im privaten, öffentlichen und beruflichen Leben habe ich meine weibliche Sozialisierung bereits schon vor einiger Zeit vollzogen und lebe seit dem selbstbewusst und anerkannt als Frau. Der so genannte Alltagstest, ob man in der neuen Identität leben kann, war für mich eigentlich kein Test, sondern eine 100 %ige Bestätigung dessen, dass ein Leben als nun Harumi Michelle nur meine Zukunft sein kann. Sollte mich heute jemand erkennen und es wissen, wer und was ich war – sein musste, na schön, damit habe ich kein Problem. Das ist eben so, hiermit muss ich immer rechnen. Entweder wir reden darüber oder lassen es sein. Sicherlich haben einige auch Berührungsängste, aber wie eingangs schon bemerkt, man muss ihnen nur genügend Zeit geben, sich daran zu gewöhnen. Der Mann den sie kannten war schon immer eine Frau, nur, sie steckt im falschen Körper und nun steht sie in ihrem wahren ICH und mit einem angeglichenen Körper vor ihnen und ist im Prinzip doch der gleiche Mensch geblieben, der sie vorher schon war. Die Persönlichkeit hat sich ja nicht geändert!
Na und die ewig Weltfremden und die mit der zu kleinen Kommode mit den nur zwei
Schubladen, die kann man getrost in den Skat drücken. Die sind dann sogar meist
noch so dumm und merken es nicht einmal. Sie sind nur bedacht, ihre alten
Weltbilder zu schützen.
Realistisch betrachtet ist es vielmehr ihr ideologisch genährter
Versuch, Menschen in künstliche Abhängigkeiten zu bringen, um über sie herrschen
zu können: Seelenlose Herrenmenschen brauchen Schubladen um ihre Machtansprüche
zu sichern. Dabei hat die Wissenschaft
schon viel dieses Glaubens widerlegt und die Wahrheit ist so einfach. Sogar das
Bundesverfassungsgericht hat zu seinem Urteil 1 BvR 3295/07 das TSG betreffend
vom 11.01.2011 in
Artikel 51 diese Feststellung angeführt. Doch diese Menschen ignorieren das,
sie sind dann sogar noch so primitiv und rennen vor mir weg, wie gewisse
"angesehene" Mitglieder des Modellbahnvereins, in dem Harald mal Mitglied war,
oder bringen es einfach nicht mal fertig, mir ehrlich in die Augen zu schauen,
wie Vorgesetzte und Kollegen bei der Arbeit. Unsere Gesellschaft hat sehr enge Normen, die die Weiblichkeit oder Männlichkeit betreffen. Geht es aber darum, der Gesellschaft zu genügen? Genau deshalb passen Transgender im allgemeinen und Transidente im speziellen nicht in diese unsere Gesellschaft. Das bestehende Transsexuellengesetz gerät immer mehr unter Beschuss. Es sollten medizinisch als auch rechtlich flexiblere Alternativen geschaffen werden und die konservative Gesellschaft sollte von ihren eingeschränkten Normen absehen. Fakt ist:
Transidentität ist nicht messbar
und lässt sich nicht wegtherapieren oder heilen. Sie hat nichts mit sexueller
Orientierung zu tun oder Kostümierung. Wir Transsexuelle sind nicht
mit Transvestiten zu verwechseln, die in ihrer zeitweiligen Verkleidung einen
Kick erleben. Uns geht es um die Identität. Wir wollen das ganz normale Leben
des anderen Geschlechts, das Leben unseres gefühlten Geschlechts leben! Und;
Die Wahrheit ist wirklich ganz einfach:
Transsexuelle Mädchen und Frauen sind schlichtweg und waren immer Mädchen und
Frauen mit einem Penis und Hoden, transsexuelle Männer hatten das Unglück, mit
Eierstöcken und Scheide geboren zu werden
–
denn das
unveränderliche Geschlecht ist zwischen den Ohren
–
im Gehirn.
Wichtig ist nur eins, ich lebe mein Leben und Du Deins und wir haben nur das
eine!
Vielmehr
müssen wir froh sein, so zu sein, wie wir sind. Denn wer kann schon
von sich behaupten, in der Identität eines Mannes und einer Frau gleichermaßen
auf dieser Welt zu leben bzw. gelebt zu haben. Ich stelle immer wieder fest,
dass viele Transidente und aber auch Transgender aller Facetten, die ich kennen
gelernt habe, zu einer sehr netten und aufgeschlossenen Gruppe von Menschen
gehören von denen es mehr auf dieser Welt geben müsste. Dies gilt auch für deren
Angehörige.
Meine wahren Begebenheiten sollen zeigen, was möglich ist und hoffentlich nicht
arrogant wirken. Besonders ebenfalls Betroffenen, die langsam ihr wahres ICH
erkennen, soll es Mut machen, zu sich zu stehen und ihre wahre Identität auch zu
leben. Ich wünsche uns nicht nur Toleranz in der Gesellschaft, sondern auch Akzeptanz und das in allen Bereichen. Der ohnehin komplizierte Weg durch die Instanzen belastet mehr, als die Möglichkeit der Identifikationsfindung bietet. Und wie soll man das in Worte fassen, wo es Menschen mit einer für sie "normalen" Identität eben so wenig gelingt, ihre geschlechtliche Identität zu begründen? Von einem Transgender wird dieses aber verlangt.
Zitat eines Seelenklempners (Aus dem Internet):
„Wollen sie das denn überhaupt ergründen, das „Warum“? Leben sie so wie sie das
wollen, leben sie es aus, sie schaden keinem, und sich verstecken, das hat sie
krank gemacht, nicht ihre Neigung. Die Frage nach dem Warum könnte etwas
Schmerzliches hervor bringen. Wollen sie das? Ändern daran können sie doch
nichts.“ (Juli 2004) Näheres über meinen Weg zur Frau – von Harald zu Harumi Michelle – findest Du unter Vita-Harumi, aktuelle Erlebnisse und Erfahrungen habe ich in meinem kleinen Tagebuch niedergeschrieben und dann ist das wichtigste noch mal in meiner transsexuellen Kurzchronik zusammengefasst. Bitte habt Verständnis, dass ich nicht immer gleich aktualisiere bzw. auf Mails antworte. Ich bin auch "nebenbei" noch berufstätig und vor allem, ich bin verheiratet mit einer "echten" Frau, die ihre Harumi Michelle liebt. Meine Partnerin genießt nun mal Priorität und die hat sie bei ihrem Verständnis für mich auch verdient! Aber auch so kommt bei mir keine Langeweile auf, ich habe immer irgendetwas zu tun. Außer dieser habe ich auch noch eine zweite Homepage über meine Heimatstadt und die will ebenfalls betreut werden. Trotzdem könnt Ihr mir jeder Zeit eine E-Mail senden, wenn Ihr Fragen zu meinem Weg und alles drum herum habt. Ich will sehen, dass ich die Fragen so gut wie möglich beantworten kann. Einige haben hiervon schon Gebrauch gemacht. Natürlich freue ich mich auch über nette Gästebucheinträge.
Zu den Bildern
von mir: Bilder sind nun allerdings nicht immer so einfach zu bewerten. Was mir gefällt, muss anderen noch lange nicht gefallen, oder der Besucher erwartet ganz bestimmte Bilder, die er aber mit Sicherheit vergebens suchen wird. "Gewisse" Anfragen sind zwecklos, auch wenn eine Frau oder gar TS erotische Fantasien weckt.
Mit meiner Ehefrau/Ehepartnerin bei
unserem Urlaub in Hamburg am 14.08.2008, kurz vor Beginn meiner Transition
ähnliche Situation fast 8 Monate später in
einem Café bei Brandenburg am 06.04.2009, nach erster Angleichungs-OP
dann genau
10 Monate später in einem lauschigen Café/Restaurant in Brandenburg am
06.02.2010, vor dritter Angleichungs-OP
nun auch mit eigenen Haaren, Perücken
gehören seit 5 Monaten der Vergangenheit an.
gut ein halbes Jahr später am 21.08.2010
in Satow an der Müritz, nach dritter Angleichungs-OP und dann Ga-OP
am 01.06.2011 in Land's End in England,
dem westlichsten Punkt der Insel, als glückliche Frau an der Seite meiner
Partnerin
Inhalt
+
letzte Änderungen:
Startseite:
19.02.2012
Seite 1:
19.02.2012
Seite 1a:
10.01.2010
Home: 02.03.2012
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Vita
Harumi:
- Teil 1: 29.12.2011
- Teil 2: 17.04.2012 ergänzt
- Teil 3: 11.12.2010
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Teil 4: 20.11.2011
- Teil 5: 25.06.2011
Kurzchronik: 29.01.2012
Mein Weg - eine
Betrachtung: 20.11.2011
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Tagebuch:
- Teil 1: 13.03.2009
-
Teil 2.1: 25.09.2010
-
Teil 2.2: 11.12.2010
-
Teil 2.3: 05.11.2011
-
Teil 3: 09.04.2012
ergänzt
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Erklärungen: 10.12.2008
Begriffe: 04.02.2011
Ga-OP-Nachsorge:
25.07.2010
OP-Technik nach Dr. Schaff:
10.02.2011
Wie kannst Du helfen? (nicht nur für Trans*) 06.09.2009
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Galerien:
meine
Veränderung in Bildern: 16.11.2011
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Bilder2007: 26.11.2008
Bilder2008: 27.12.2008
Bilder2009: 19.12.2009
Bilder2010: 09.01.2010
Bilder2011: 29.12.2011
Bilder2012: 10.04.2012
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Freundinnen/Freunde:
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2008: 27.12.2008
2009: 19.12.2009
2010: 14.03.2010
2011:
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Rechtliches:
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Nachtrag angef
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Gästebuch 06.05.2012
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